Aktuell:

Bericht über C/B- und erstmalige A-Lehrgänge

in Damp - siehe unten -

Trainer-Lehrgänge

Trainer-Lehrgänge

Seit 2003 bieten wir im Auftrag des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstei

n regelmäßig Lehrgänge zur Trainerausbildung gemäß den Richtlinien der

Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN auf Baisis der aktuellen APO an.

Ausbildungsziele /Trainerstufen:

  • Trainerassistent im Pferdesport

  • Trainerassistent im Schulsport

  • Berittführer

  • Trainer C Basissport

  • Trainer C Leistungssport

  • Trainer B Basissport

  • Trainer B Leistungssport

An diesen Lehrgängen für Amateurausbilder im Pferdesport können Interessenten mit eigenen Pferden, in Ausnahmefällen auch mit Lehrpferden unserer Ausbildungsstätte teilnehmen.
Der Werdegang zum Trainer C geht über die seit 2010 vorgeschriebene pflichtmässige Teilnahme an einem Vorbereitungs-und Beratungstag, weiter bei uns dann über die Teilnahme an einem unserer Trainerassistentenlehrgänge hin zum Abschlußkurs Trainer C.

Alle Informationen zu Voraussetzungen, Anforderungen, Preisen etc. zu den verschiedenen Zielen finden Sie unten auf dieser Seite und im Downloadbereich. Bei konkreten Fragen melden Sie sich am besten kurz per Mail oder telefonisch bei uns.

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11.11.20

Mit  MASKE zum FN-Trainer-SCHILD

Erfolgreicher Trainerlehrgang auf dem Reiterhof Tramm--

12 neue Trainerinnen

Im Spätherbst  2020 haben zwölf Reiterinnen auf dem Reiterhof Tramm in Damp erfolgreich ihre Prüfung zum FN-Trainer Reiten/ Basissport abgelegt. Nach zwei anstrengenden und aufregenden Prüfungstagen konnten die Ausbilder Peter & Maren Tramm sowie Lisa Behn in strahlende Gesichter schauen, denn alle hielten ihr Bestanden-Zertifikat sowie das von der FN neu ins Leben gerufene Trainer-Schild in den Händen.

Rund zwei Wochen lang haben sich die Lehrgangsteilnehmer unter auch hier besonderen Bedingungen wegen der Corona-Lage  auf die Prüfung vorbereitet. Eine Prüfung, bei der neben dem reiterlichen Können in Dressur, Springen und Geländereiten auch die praktische Unterrichtserteilung sowie das theoretische Wissen auf dem Prüfstand standen. Die Theorie erstreckte sich dabei u.a. über die Bereiche Reit- und Trainingslehre, Pferdehaltung und Veterinärkunde sowie Organisation des Pferdesportes, Umwelt, Psychologie und Methodik.

Von den zwölf Teilnehmerinnen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatten sich acht für den Trainer C, drei für den Trainer B und eine Teilnehmerin für den Trainer A angemeldet. So unterschiedlich die Ziele, die Hintergründe und auch das Alter (18-58 Jahre) der Teilnehmerinnen waren, so stärker wurde mit jedem Tag der Zusammenhalt in der Gruppe. Dies zeichnete sich insbesondere im Verlauf des Lehrgangs immer wieder aus – denn zwei Wochen Intensiv-Kurs sind zwar hochinteressant, aber auch fordernd  und anstrengend,  und da war Aufmunterung durch die Mitstreiterinnen und auch gemeinsames Gelächter über die eine oder andere lustige Situation zB die Teilnehmer-Gesichter mit den ´Schnuten-Pullis´  oder die Verrenkungen bei der Reitergymnastik  willkommen und hilfreich.

Jeder Tag begann für die Teilnehmerinnen im Stall. Während sich die eine Hälfte um den Stall der mitgebrachten eigenen Pferde kümmerte, machte die andere Hälfte den Stall der Schulpferde und Ponys. Schnell wurde dies ein Ritual, und die Abläufe hatten sich eingespielt. Denn unabhängig davon, ob der Lehrgang mit dem eigenen Pferd oder einem der sehr gut ausgebildeten Schulpferde der Reitschule Tramm abgelegt wurde, alle brauchten in den 14 Tagen einen verlässlichen und motivierten Partner an ihrer Seite.

Nach dem Frühstück bestand der Tag in der Regel aus zwei bis drei Theorieblöcken, die jeweils um zwei Reiteinheiten und Unterrichtserteilungen am Vor- und Nachmittag ergänzt wurden. Auch wenn die Tage lang, der Stoff umfangreich und die Tagesform manchmal schwankend war, waren alle stets hoch motiviert. Gemeinsam mit den kompetenten Ausbildern schafften es alle, sich in die verschiedenen Themen reinzuarbeiten und schnell wurden reiterliche Fortschritte sichtbar und Wissenslücken gefüllt. Doch so anstrengend die Tage auch waren, durfte der Spaß nicht zu kurz kommen - Reiterfitness in der Reithalle, Rückwärtsreiten ohne Sattel oder einfach nur der Austausch bei einem Gläschen Wein am Abend. All diese Dinge sowie die stets hervorragende Versorgung aus der hauseigenen Küche sorgten dafür, dass die Stimmung in der Gruppe immer sehr gut war und bildeten die Basis für den Erfolg.

Hatte der Wettergott es schon die ganzen 14 Tage gut gemeint, hielt das Wetter auch an den beiden Prüfungstagen. Die angereiste Prüfungskommission unter Vorsitz von Ulrike Dose-Dibbern mit Klaus Dibbern/ Elmshorn, Karin Jürgensen/ Nübel und Dr. Lena Voswinkel/ Fockbek äußerte sich sehr positiv über die gezeigten Leistungen und konnte am Ende allen glücklichen Teilnehmerinnen das Bestanden-Zertifikat überreichen. Als erster Jahrgang erhielten auch alle Prüflinge das neue FN Trainer-Schild, das mittlerweile sicher schon die eine oder andere Hof- oder Stalltür schmückt. 

Die neuen Trainer C Basissport sind   Johanna Bechtel/ Hamburg,  Annika Haber/ Jagel, Katharina Kuhnke/ Hadenfeld,   Dr.Rhena Kriüger/ Stuhr,   Franziska Lass/ Klevenow, Gesine Pohlmann/ Kaltenkirchen  und  Lea Steffen/ Oldenburg.

Die Trainer B Qualifikation Basissport haben Natalie Jürgensen/ Damp, Merle Riewesell/ Wattenbek und  Sophie Wachter/ Uelsby  bestanden,

und neue Trainerin A Basissport ist Mona Pahnke/ Tümlauer-Koog.

 

(Text Dr Rhena Krüger, Foto privat)

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